Alle vier Jahre wieder freut sich zumindest der männliche Teil der europäischen Bevölkerung auf das drittgrößte Sportereignis der Welt. Bald ist es wieder soweit und der Ball rollt 2008 bei der Fußball Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz.Griechenland schockte 2004 ganz Fußball Europa als man als krasser Außenseiter den Thron des europäischen Fußballs eroberte.

Obwohl der amtierende Europameister laut dem Regulativ des europäischen Fußballverbandes nicht mehr automatisch an der nächsten EM teilnimmt, haben es die Griechen erneut geschafft sich zu qualifizieren und haben die Gelegenheit ihren Titel zu verteidigen. Geht es nach den Buchmachern, dann wird ihnen dies jedoch nicht gelingen.

Wettquoten von bis 50 auf einen erneuten Sieg des Titelverteidigers lassen nicht gerade auf großes Vertrauen in die fußballerischen Künste der Griechen schließen. Doch es wäre nicht das erste Mal, dass sich die Wettanbieter in ihrer Einschätzung gewaltig irren. Schon 1992 überraschten die - als Ersatz für die ausgeschlossenen Jugoslawen eingesprungenen – Dänen als sie im EM Finale Deutschland besiegten und den Titel mit nachhause nahmen.

Setzt man dennoch etwas Vertrauen in die, nach dem Ende der EM Qualifikation, veröffentlichten Wettquoten, dann ist Deutschland Favorit auf den EM Sieg. Direkt dahinter werden – je nach Wettanbieter - in unterschiedlicher Reihenfolge Italien, Frankreich und Spanien als aussichtsreichste Titelaspiranten genannt.

Die Quoten für diese Nationen bewegen sich in einem Bereich von 6 bis 10 was bedeutet, dass man mit einem Wetteinsatz von 10 Euro bis zu 100 Euro gewinnen könnte. Wer gar daran glaubt, dass Österreich im eigenen Land den Titel holt, der braucht nicht viel zu setzen um viel zu gewinnen. Teilweise werden nämlich Wettquoten von bis zu 100 auf einen Sieg der Alpenländler angeboten.

Ganz gleich wie die Buchmacher den Ausgang der Fußball Europameisterschaft einschätzen; man darf sich auf ein großes Fußballereignis freuen und sollte auch auf Überraschungen eingestellt sein. Im Gegensatz zur Fußball Weltmeisterschaft – wo seit 1930 nur 7 verschiedene Länder den Pokal gewinnen konnten – sind die Kräfteverhältnisse bei den Europameisterschaften etwas ausgeglichener; obwohl dieser Bewerb erst sei 1960 ausgetragen wird konnten sich schon neun verschiedene Länder in die Siegerliste eintragen.

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