Es war das Jahr 1968, das für den Frauenfußball der DDR eine große Rolle spielte, denn die erste Frauenfußballmannschaft Ostdeutschlands wurde zu diesem Zeitpunkt in Dresden gegründet. Schon ein Jahr danach konnten die Fußballerinnen ihr Premierenspiel vor einigen Tausend Zuschauern absolvieren. Aber auch in der DDR, ebenso wie in Westdeutschland und anderen Ländern, stieß der Frauenfußball auf wenig Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Ein Grund hierfür ist wahrscheinlich neben den üblichen Vorurteilen gegen Frauen im Fußball in der Tatsache zu sehen, dass die Fußballdamen zu diesem Zeitpunkt keine internationalen Titel nach Hause bringen konnten.

Als 1979 dann der Fußballverband der DDR eine Ermittlung der überregionalen Besten im Frauenfußball startete gab dies den Anstoß, dass zwei Jahre später bereits mehr als dreihundert Frauenfußballmannschaften sich an dem ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligten und ihre Spiele bestritten. Eine Frauenfußballmeisterschaft im eigentlichen Sinne wurde erst 1990 ausgetragen. Der erste Frauenfußballmeister hieß BSG Post Rostock. Daneben fand im selben Jahr auch ein Länderspiel der ostdeutschen Frauen-Nationalelf statt. Es sollte das erste und einzige bleiben. Bei diesem Spiel verloren die DDR-Fußballfrauen gegen die CSFR. Der Frauenfußball entwickelte sich nach der Vereinigung Deutschlands ständig weiter, wurde populärer und erfreut sich heute einer großen Beliebtheit innerhalb der Bevölkerung und dies durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch.

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