Rund eine halbe Autostunde von Grenoble entfernt liegt im Belledonne-Gebirge der Wintersportort Chamrousse.

Einst Austragungsort der olympischen Winterspiele 1968, ist Chamrousse heute immer noch eines der beliebtesten Wintersportzentren der französischen Alpen. Insgesamt mehr als 90 km Skipisten und mehr als 20 Lifte sowie eine Luftseilbahn und ein Snowpark mit einer Halfpipe für Snowboarder lassen kaum Wünsche offen.

Durch die westliche Lage ist die Schneequalität so gut wie immer erstklassig, und abends bei Sonnenuntergang hat man einen atemberaubenden Blick über die französische Tiefebene, die dann schon ins Dunkel getaucht ist, denn die Hänge unterhalb der Croix de Chamrousse liegen auf einer Höhe von etwa 1500 Metern. Chamrousse bedeutet übrigens „rote Schneefelder“ – altehrwürdiger Hinweis auf das landschaftliche Panorama.

In der Wintersaison wird Chamrousse von Urlaubern, die dort ihren Skiurlaub verbringen wollen meistens geradezu überschwemmt. Dutzende Hotels mit insgesamt an die 15.000 Betten werben um die Gunst der Gäste, der Service genügt in jedem Fall auch höchsten Ansprüchen. Die Preise sind dagegen erstaunlich günstig für einen so bekannten Wintersportort - speziell für Familien gibt es viele Angebote. 4-Personen-Appartements gibt es teilweise schon für unter 100 Euro – Panoramablick inklusive.

Nicht nur Skiläufer und Snowboarder kommen in Chamrousse auf ihre Kosten: über 50 km Loipen laden zum Skilanglaufen ein und beim Tourengehen kann man die ehrfurchtgebietende Stille des gewaltigen Bergmassivs auf sich wirken lassen.

In einem der gemütlichen Cafés könnte man auch gut einen ganzen Nachmittag verbringen, aber dann bummelt man doch noch die Strasse entlang mit den vielen kleinen Läden, und freut sich schon auf ein erstklassiges französisches Diner in einem der zahlreichen Restaurants. Und danach auf das Abendpanorama.

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