Wer Haustiere hat, kennt sicherlich auch die Situation, dass auch ein Haustier irgendwann mal seine Lebensgrenze erreicht hat und verstirbt. Viele Haustiere sterben an Altersschwäche, aber einige müssen auch leider eingeschläfert werden, um ihnen Leid und Schmerz zu ersparen. Wenn das Ableben des Tieres absehbar ist, sollte man sich schon frühzeitig darüber Gedanken machen, wo man seinen treuen Wegbegleiter beerdigen möchte.

Tierverwertungsanlagen sind keine schöne und vor allem sehr unwürdige Angelegenheit, denn die toten Körper werden dort zu Schmierseife oder zu Futtermehl verarbeitet. Wer sein Haustier liebt, sollte daher schon aus Eigeninteresse für ein nettes Plätzchen sorgen, an dem es seine letzte Ruhe finden kann. Wenn das Haustier nicht allzu groß ist, kann man es ja im eigenen Garten begraben. Dies ist zwar eigentlich nicht erlaubt, aber es machen viele Menschen, da sie es eben nicht der Tierverwertungsanlage überlassen wollen. Wer aber keinen Garten hat, hat nun ein Problem.

Dieses wurde aber zwischenzeitlich erkannt und es gibt nun in verschiedenen Städten schon Tierfriedhöfe, die eine Haustierbestattung zulassen. Gerade Menschen, die sehr an ihrem Haustier zu Lebezeiten hingen und keinen Garten haben oder deren Haustier für den eigenen Garten einfach zu groß ist, ist mit diesen Tierfriedhöfen sehr geholfen, denn sie haben hier die Möglichkeit, eine würdevolle Haustierbestattung vorzunehmen und können auch immer wieder zum Grab des Tieres zurückkehren. Allerdings dürfen nicht alle Tiere auf einem Tierfriedhof bestattet werden.

Bei vielen Tierfriedhöfen ist die Voraussetzung, dass eine Haustierbestattung stattfinden darf diese, dass das Haustier eines natürlichen Todes gestorben sein muss. Es darf also nicht eingeschläfert worden sein, da sonst Giftstoffe in den Boden dringen können.

nicola lavacca

nesta123@gmx.net

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