Im Oktober 2007 wurde eine 30-jährige Amerikanerin von einem Gericht zu einer Strafe von 222.000 US-Dollar verurteilt. Es wurde ihr vorgewurfen sie solle angeblich 24 Musiktitel über eine Tauschbörse verbreitet haben. Das sind 9.250 Dollar pro Song! Und dazu kommen noch ihre eigenen und die hohen Anwaltskosten der Gegenseite.
So unverhältnismässig und weltfremd diese Strafe auch sein mag, zeigt sie eines sehr deutlich: die Nutzer von P2P-Tauschbörsen sind momentan der erklärte Feind Nummer 1 der Musik-Industrie und ihrer Rechtevertreter. Dabei ist das Risiko sich durch illegalen Musik Download für den Rest des Lebens zu verschulden natürlich völlig irrsinnig.
Für wenige Euros bieten inzwischen einige Anbieter sogar richtige Flatrates für den Musik Download an, mit denen man beliebig und unbegrenzt Lieder downloaden kann. Wem 10 Euro im Monat immer noch zuviel sind, dem bleiben zahlreiche legale und kostenlose Alternativen. Eine Möglichkeit, um an aktuelle Chartsmusik zu kommen, ist der automatisierte Mitschnitt aus Internet-Radios z.b. mit Winamp und dem Plugin Streamripper. Auch die Werke weniger bekannter Künstler sind es oft wert probegehört und auf den Mp3 Player geschaufelt zu werden. Hier bieten vor allem Musik-Communities wie MySpace, Jamendo oder TuneFinder.com eine sehr große Auswahl an interessanter und neuer Musik. Ein Blick in die Musikrubrik diverser Gratisportale offenbart weitere Möglichkeiten um legal in den Genuß kostenloser Musik zu kommen.

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