So 2 Sep 2007
Parkett als Fußbodenbelag besitzt viele Vorteile. Nicht nur, dass seine natürliche Ausstrahlung sofort ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermittelt, auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verachten. Bei Parkett haben Bakterien und Keime keinerlei Chance sich festzusetzen, so dass dieser Boden auch für Allergiker besonders geeignet ist. Parkett ist zudem sehr strapazierfähig, kann mehrmals behandelt und abgeschliffen werden, so dass er auch noch nach jahrzehntelanger Benutzung wie neu aussieht. Die Reinigung ist denkbar einfach.
Dennoch ist es wichtig, die Pflege eines Parkettbodens nicht zu unterschätzen. Da Parkett wasserempfindlich ist, darf nur mit einem stark ausgewrungenen Tuch gewischt werden. Vorzugsweise saugen und fegen. Auch das Raumklima sollte Beachtung finden, insbesondere die Luftfeuchtigkeit.
Weiterhin wird bei der Pflege nach Art des Bodens unterschieden. Die lackierten Parkettböden sind besser geschützt als die geölten Böden. Schmutz und Feuchtigkeit kommen bei der letzteren Variante direkt mit dem Boden in Berührung. Sie können in das Holz eindringen. Der Boden benötigt immer wieder Öl, je nach Häufigkeit der Beanspruchung.
Viele möchten auch auf ihre Fußbodenheizung nicht verzichten. Auch das ist kein Problem, da sich Parkett auch mit einer Fußbodenheizung vereinbaren lässt. Die Wärmedurchlasswerte vom Parkett sind sehr gut. Dies begünstigt eine gleichmäßige Verteilung der Wärme.
Für eine Fußbodenheizung sind die 2 – Schichtparkettarten besser geeignet, da sie über eine geringere Stärke verfügen. Dies ist für die Verlegung besser, ebenso wie für die Verteilung der Wärme. Auch bei den Holzarten wird unterschieden. Hellere Holzarten reagieren schneller auf Wärme und Klimaveränderungen als dunklere Arten. Sie quellen schneller auf. Dies sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden.
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