Wer kennt ihn nicht - den Maschendrahtzaun?
Aufgrund eines Nachbarschaftsstreites, welcher vor einigen Jahren sogar öffentlich - und unter großer Anteilnahme der Medien - ausgetragen wurde, erlangte ein gewöhnlicher Maschendrahtzaun für eine ganze Weile einen hohen Berühmtheitsgrad. War diese Art Zaun zuvor noch recht unauffällig und wurde von jedermann gewissermaßen als eine Selbstverständlichkeit angesehen, so änderte sich dieser Umstand aufgrund der vorgenannten Zwistigkeiten doch gravierend. Noch heute wird dieser Zaun sowie der damit in Verbindung stehende „Knallerbsenstrauch“ vieldiskutiert - und noch immer wird die ganze Geschichte ein wenig belächelt.

Was jedoch macht im Einzelnen einen solchen Zaun aus? Die in sich recht stabile und haltbare Konstruktion aus Metallpfosten, welche jeweils in zuvor festgelegten Abständen tief in die Erde gerammt werden, sind durch ein aus Draht bestehendes Geflecht (Maschendraht) miteinander verbunden.

Dieses Drahtgeflecht ist mit einer - zumeist dunkelgrünen oder schwarzen - Kunststoffschicht überzogen, welche zum einen dem Schutz vor Feuchtigkeit (Witterungseinflüsse etc.) dient sowie andererseits einer damit einhergehenden, möglichen Durchrostung entgegenwirken soll. Im Übrigen ist erwähnenswert, dass die Dickte des Maschendrahtes durchaus variieren kann - und zwar entsprechend des jeweiligen Verwendungszweckes des Maschendrahtzaunes: je dicker und fester dieses Geflecht in sich ist, desto stabiler ist der Zaun im Endeffekt.

Somit können diese Konstruktionen u. a. auch sehr gut in Zoos oder Tiergehegen genutzt werden, da hierdurch ein erhöhter Sicherheitsfaktor gewährleistet werden kann. Andere Maschendrahtzäune sind beispielsweise auch auf Fabrikgeländen oder in Industriegebieten zu finden, um diese Gebäude gegen den unbefugten Zutritt Anderer abzusichern. Auch Parkplätze, Privatgrundstücke, Gärten, Höfe oder Schulen sind vielfach mit Maschendrahtzäunen umgeben.

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