Unter einem Telefon versteht man allgemein ein Telekommunikationsinstrument, welches zur Übermittlung diverser elektrischer Signale – vorzugsweise von Audiosignalen – dient. Telefone existieren dabei in unterschiedlichsten Formen: verkabelte Standgeräte, schnurlose Telefone, Handys und einige mehr.

Kabeltelefone bilden gewissermaßen die älteste Gerätevariante. Sie basieren auf einem technischen Grundgerüst, dass bereits die ersten kommerziell vertriebenen Geräte nutzten. Davon abgesehen haben aktuelle Modelle aber recht wenig mit ihren Vorgängern gemein. Wo vor einigen Jahrzehnten Wählscheiben und große Hörer dominierten, da verfügen moderne Kabeltelefone über benutzerfreundliche Tastaturen und ergonomische und schlanke Hörer, die leicht aber griffig in der Hand liegen.

Kabeltelefone werden heutzutage allerdings überwiegend im unternehmerischen Rahmen genutzt. Da viele Geräte über große Displays und diverse Zusatzfunktionen wie integrierte Anrufbeantworter, Freisprechfunktionen etc. verfügen, können die Geräte vielseitig eingesetzt werden, und eignen sich (z.B. in Hinblick auf ein umfangreiches und einfach zu bedienendes elektrisches Telefonbuch) daher perfekt für die geschäftliche Nutzung.

Privat finden hingegen häufig schnurlose Telefone Anwendung. Diese bestehen in der Regel aus zwei Grundkomponenten: dem Telefon selber und einer Basisstation. Letztere wird wie ein gewöhnliches Kabelmodell an die Telefonanlage angeschlossen und dient gleichzeitig als Ladestation. Audiosignale werden nun von dieser zum schnurlosen Telefon übermittelt, damit Gespräche dort in gewohnter Qualität geführt werden können. Dies bietet den Vorteil der vergleichsweise großen Bewegungsfreiheit: Schnurlosgeräte können auch noch bis zu mehrere Dutzend Meter von der Basisstation entfernt genutzt werden. Gleichzeitig ist die Technik in Hinsicht auf Verwaltungsaufgaben allerdings beschränkter: Nur wenige Geräte verfügen über umfangreiche Adressfunktionen und ähnliches. Dafür ist oftmals auch schon das Display viel zu klein.

Handys bilden die dritte Telefonvariante. Diese folgen an sich demselben Grundgedanken wie die Schnurlostelefone: Mobilität steht hier im Vordergrund. Allerdings wird diese enorm ausgeweitet, sodass eine Basisstation oder ähnliches nicht mehr nötig ist. Stattdessen werden sämtliche Signale über Mobilfunknetze verteilt und direkt an das jeweilige Gerät übermittelt.

Im Segment der Mobiltelefone ist die Entwicklung innerhalb der letzten Jahre am schnellsten vorangeschritten: Moderne Geräte werden oftmals nicht nur zum Telefonieren genutzt, sondern dienen dank Musikunterstützung, Navigationssystemen, integrierten Digitalkameras und Videotelefonie mittlerweile zu einem großen Teil als kleine Computer.

Klaus-Martin Meyer

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