Mo 2 Jun 2008
Wenn man eine Behinderung erleidet, dann hat man im Grunde nicht nur körperliche Einbußen zu verzeichnen, sondern auch psychische Beeinträchtigungen, die oftmals gravierender werden können, als die körperliche Behinderung.
Man braucht hier also Hilfe.
Diese Hilfe kann man in Selbsthilfegruppen finden, denn hier gibt es etliche Menschen, die dasselbe Problem haben bzw. die gleiche Behinderung erleiden, so dass man sich hier untereinander austauschen kann. Es ist absolut nichts schlimmes, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, auch wenn viele Menschen hiervor Scheu aufweisen, weil sie der Meinung sind, dass sie hierdurch als „bekloppt“ abgestempelt werden könnten.
Dem ist jedoch nicht so, vielmehr wird man diesen Menschen nachsagen, dass sie starke Typen sind, weil sie sich nicht eingraben und in Selbstmitleid wiegen, sondern absolut konstant an die Sache herangehen und sich nicht unterkriegen lassen.
Man kann also getrost eine solche Gruppe aufsuchen und sich auch die Storys der anderen Teilnehmer anhören. Zum einen wird man hier erstaunt sein, dass es gefühlsmäßig nicht nur einem selbst so ergeht, sondern auch viele andere Menschen die gleichen Gedanken pflegen, des Weiteren erhält man Hilfe von diesen Menschen, weil einem diejenigen, die bereits länger mit einer Behinderung zu kämpfen haben, Tipps geben lassen kann, wie man sich noch besser helfen kann.
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