Mi 9 Jul 2008
Sehr viele Bundesbürger leiden unter der Angst vor dem Zahnarzt, der sog. Zahnarztphobie. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig und sind meist Kombinationen aus der Angst vor dem Schmerz und der Angst vor den Geräuschen.
Auch die pure Angst vor der „Schimpfe“ des Zahnarztes, wenn es um die Mundhygiene nicht gut bestellt ist, kann Auslöser einer großen Angst vor dem Zahnarzt sein. Weitere Gründe, die Betroffene oftmals nennen ist die Angst vor der Hilflosigkeit und das Gefühl des Ausgeliefert sein, wenn sie auf den Zahnarztstuhl sitzen. Sehr viele Menschen leiden auch unter einer generellen Angst vor Spritzen oder aber haben beim Zahnarzt Angst davor, dass sie ersticken könnten. Den Betroffenen ist ihre Zahnarztphobie bekannt und die wissen auch, dass sie eigentlich wieder einmal zum Zahnarzt müssten. Aber in den meisten Fällen überwiegt die Angst und so wird die Zahngesundheit immer schlechter.
Irgendwann ist es dann einfach zu spät und ein Zahnersatz und damit auch ein Besuch beim Zahnarzt ist unausweichlich. Dann müssen die Patienten nicht nur ihre Angst überwinden, sondern müssen auch hohe Kosten auf sich nehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur noch einen Bruchteil der Kosten, die beim Zahnersatz anfallen. Den Überschuss müssen die Patienten aus der eigenen Tasche bezahlen, was schnell einige hundert Euro ausmacht. Im Vorteil ist nur derjenige, der über eine Zahnversicherung verfügt. Sie kommt für die Differenz auf, und das teilweise bis zu 100 Prozent. Wie hoch die Übernahme der Zahnversicherung im Einzelnen ist, geht aus den jeweiligen Tarifen hervor, die immer recht unterschiedliche sind.
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