Mi 17 Okt 2007
Während den “Kiffer” selbst oft seine sprichwörtliche seine Trägheit kennzeichnet, offenbaren seine Spermien ein gänzlich anderes Verhalten, wenn sie mit THC konfrontiert werden. Nämlich werden sie aktiv, sogar zu aktiv, sie stoßen zu früh mit zu hoher Geschwindigkeit voran und sind dadurch zum großen Teil zu bald erschöpft, um ihr Ziel (zur Erinnerung: die dem biblischen Onan bis heute suspekte Eizelle) zu erreichen, wie die im relativ kleinen Rahmen durchgeführte Studie einer New Yorker Universität zeigt.
Des weiteren ist wohl auch schon die Anzahl der Schwimmer selbst vom Start weg gegenüber Nicht-Konsumenten reduziert. Mögliche unabhängige Variablen im Hintergrund wurden bei der Studie allerdings nicht untersucht.
Eine Ursache für die Cannabis Samen Reziprozität könnte sein, dass das THC die Schwimmgewohnheiten der Spermien manipuliert, eine andere, dass produktionsbedingt prozentual mehr defekte Exemplare ausgeschüttet werden.
Die Wirkung ist nicht drastisch, führt keineswegs zu komplettem Verlust der Zeugungsfähigkeit, sondern nur zu verringerter Fruchtbarkeit. Es ist anzunehmen, dass vor allem ohnehin zeugungsschwache Männer betroffen sind, deren “Borderliner”-Spermien quasi den letzten Schubs in den Abgrund erfahren.
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