Bei Dye-Tinten handelt es sich um Wasserbasierende Tinten, ähnlich wie bei einem Schulfüller. Die Farbstoffe sind dabei in Wasser gelöst. Ein Dye-Molekühl hat eine Größe von rund 2 Nanometer. Dies hat den Vorteil, dass Dye-Tinten in die zu bedruckenden Stoffe einziehen. Im Gegensatz zu anderen Tinten bei denen die Farbstoffe auf der Oberfläche verbleiben, erzeugt das Bedrucken mit Dye-Tinten eine glänzende Oberfläche. Ein großer Nachteil der Dye-Tinten ist es, dass diese nicht wasserfest und außerdem relativ anfällig gegenüber Umwelteinflüssen sind.

Dye-Tinten kommen häufig beim Druck von Leinwänden zum Einsatz. Um Bilder auf Leinwand zu drucken eignen sie sich, da sie in den Stoff einziehen und so ein brillantes Bild erzeugen. Außerdem sind sie günstiger als andere Tinten, so ist es auch zu erklären, dass Leinwandfotos mittlerweile sehr günstig bei vielen Internetanbietern zu bekommen sind. Sie werden mit Großformatplottern und Dye-Tinten hergestellt und danach auf einen Rahmen gespannt. Das Ergebnis erinnert stark an ein Gemälde. Auch für den heimischen Fotodruck eigenen sich Dye-Tinten hervorragend. Die meisten Tintenstrahldrucker kommen mit Dye-Tinten zurecht. In billigen Nachbauten von Tintenpatronen befindet sich sogar häufig diese Art von Tinte, da sie günstiger ist als Pigment-Tinte. Für Fotodrucke ist dies kein Nachteil, sie wirken brillanter. Allerdings wirkt sich die Verwendung negativ auf die Schmierfestigkeit und Lichtbeständigkeit aus. Ob man also Dye- oder Pigment-Tinte verwenden sollte, hängt stark vom Einsatzzweck ab, kommt es einem auf Haltbarkeit an sollte man zur teuren Pigment-Tinte greifen, müssen die Drucke nur kurze Zeit halten, sollen aber möglichst brillant wirken, sollte zu Dye-Tinten gegriffen werden.

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