Hinter dem Begriff “digitaler Bilderrahmen” verbirgt sich eine technische Neuerung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die weit verbreitete digitale Fotografie mit einem entsprechenden Ausstellungsmedium zu verbinden. Wer digital vorliegende Fotos rahmen und ausstellen möchte, der musste diese bisher zunächst umständlich ausdrucken und dann in einen konventionellen Holz- oder Aluminiumbilderrahmen einsetzen.

Hier beschreitet der digitale Bilderrahmen neue Wege. Die abzubildenen Dateien können via Bluetooth, Infrarot oder USB Schnittstelle an den digitalen Bilderrahmen gesendet werden. Dort werden diese mit Hilfe eines TFT Bildschirms hochauflösend wiedergegeben. Die Größe der Bildschirme variiert dabei von etwa 7 Zoll bis über 15 Zoll, was in gedruckter Form dem DIN A4 Format entsprechen würde.

Der Vorteil des digitalen Bilderrahmens liegt zum einen darin, dass sich der Druck des Fotos erübrigt. Zum anderen bietet diese neue Darstellungsmethode auch die Möglichkeit, mehrere Bilder im Wechsel anzeigen zu lassen, so dass man von einer Art Diashow sprechen könnte. Denkbar wäre hierbei zum Beispiel eine thematische Zusammenstellung verschiedener Urlaubsfotos, die in einer vorher eingestellten Frequenz abwechselnd abgebildet werden.

Diese fortschrittliche Technik hat allerdings auch ihren Preis. Günstige sieben Zoll Bilderrahmen liegen preislich zwischen 60 und 80 Euro, für große 15 Zoll digitale Bilderrahmen müssen zum Teil mehr als 300 Euro hingelegt werden. Allerdings ist für die Zukunft damit zu rechnen, dass diese Preise recht schnell sinken werden.

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