Di 27 Nov 2007
Die Investition in Investmentfonds wird immer beliebter. Hierbei ist jedoch genau zu überlegen, welche Ansprüche gestellt werden, welche Voraussetzungen erfüllt werden können und welche Ziele verfolgt werden. Erst wenn diese Aspekte geklärt sind, kann man sich für eine bestimmte Form der Geldanlage entscheiden.
Investmentfonds können in zwei Formen unterschieden werden. Zum einen sind dies die offenen Fonds. Der Anleger hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, in diese Form des Fonds zu investieren. Außerdem kann der Anleger seine Anteile zu jeder Zeit wieder verkaufen. Die Fondsgesellschaft ist dann verpflichtet, dem Verkäufer - also dem Anleger - den aktuellen Wert der Anteile zu zahlen. Die aktuellen Werte können in den verschiedensten Medien nachvollzogen werden.
Die zweite Form von Fonds sind die geschlossenen Fonds. Bei dieser Form des Fonds wird eine Gesamtsumme des Fondsvermögens festgelegt. Das bedeutet, dass wenn durch das Kapital der Anleger diese Gesamtsumme erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Demzufolge ist die Anzahl der Anleger begrenzt. Diesen Zeitraum - vom Angebot bis zur Schließung des Investmentfonds - bezeichnet man als Platzierungszeitraum. Geschlossene Fonds werden vorrangig längerfristig abgeschlossen. Durchschnittlich werden sie auf eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren festgelegt. Vor dem Ende der Laufzeit ist es jedoch für den Anleger schwierig, seine Fondsanteile zu verkaufen. Dies kann von der Fondsgesellschaft nur unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt werden. Dann hat der Anleger jedoch mit einigen Geldverlusten zu rechnen.
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