Ein Jeder kennt es: Wochen- und monatelang wurde fleißig Geld in ein Sparschwein geworfen, um es dann, wenn es richtig prall gefüllt ist, zu leeren bzw. das Geld auf ein Sparbuch einzuzahlen. Vor vielen Jahren war das Sparbuch noch ein richtiges, sehr kleines Buch, in dem von der Bank die Ein- und Auszahlungen des Kunden mit Datum und Höhe des Betrages festgehalten wurden.

Meistens zum Jahresbeginn wurde damals einmal jährlich die anfallenden Zinsen vom Vorjahr verzeichnet und hatte somit immer einen Überblick, was man auf der hohen Kante hat. Heute gibt es zwar noch das Sparbuch, aber längst nicht mehr in seiner alt bekannten Form. Heute stellt das Sparbuch ein einfaches Sparkonto dar und anstatt in einem kleinen Büchlein, erhält man jetzt den Überblick auf einfachen Kontoauszügen, so wie bei einem normalen Girokonto auch.

Manche Banken bieten das Sparkonto auch als Online-Konto an, so dass dieses gänzlich ohne Belege geführt werden kann.
Im Vergleich zu früher hat sich auch die Verzinsung des Sparkapitals geändert. Vor einigen Jahren konnte man mit einem Sparbuch noch beachtliche Erträge durch die Zinsen erwirtschaften, während dies heute kaum noch machbar ist.
Der maximale Zinssatz der für Guthaben auf Sparbüchern bzw. Sparkonten von den Banken gewährt wird, beträgt heute nur noch 2 %.

Auch wenn dies ein sehr niedriger Zinssatz ist, ist der Vorteil eines Sparkontos, das man täglich über sein Geld verfügen kann. So hat man die Möglichkeit, im Falle von unvorhergesehenen Ausgaben oder finanziellen Engpässen, jederzeit auf sein Geld zugreifen zu können.

Um das kontinuierliche Wachsen seines Kapitals zu gewährleisten, ist es ratsam, jeden Monat eine bestimmte Summe auf das Sparkonto einzuzahlen. Da sich das Sparkonto jedoch nicht als langfristige Anlagemöglichkeit eignet, ist es dafür ratsamer, sich eine andere Variante hierfür auszusuchen.

In der Regel sollte die gesparte Summe auf dem Sparbuch nicht mehr als das zwei – bis dreifache monatliche Nettogehalt betragen.

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