Di 11 Dez 2007
Immer mehr Verbraucher erkennen, dass Sparbücher nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss in Punkto Rendite und Zinsen sein können. Doch welche Möglichkeiten bieten sich dem Sparer, wenn er attraktive Zinsen haben, gleichzeitig aber jederzeit über sein angelegtes Geld verfügen und es absolut sicher angelegt wissen will? Hier fallen spontan zwei Wege ein, Geld gut verzinst und trotzdem sicher und jederzeit verfügbar anzulegen: Girokonten mit hohen Guthabenzinsen und Tagesgeldkonten. Girokonto mit tagesgeldähnlichen Guthabenzinsen werden in letzter Zeit vor allem von Direktbanken angeboten und sind für den Verbraucher gleich doppelt sinnvoll. Zum einen handelt es sich oftmals um Angebote ohne Kontoführungsgebühren, und zum anderen können über ein solches Girokonto sämtliche Geldgeschäfte abgewickelt werden, die man eben über das eigene Konto tätigt. Wird das auf dem Girokonto befindliche Guthaben attraktiv verzinst, spart sich der Kunde den ständigen Transfer zwischen diesem und etwa einem Sparkonto. Auch ist nur ein einziger Zugang zum Onlinebanking erforderlich und es existiert auch nur eine Bankverbindung, die angegeben und benutzt werden muss.
Unterm Strich also eine Menge Gründe, die für ein solches Girokonto sprechen. Ein reinrassiges Tagesgeldkonto hingegen kann lediglich als Anlagekonto genutzt werden. Es wird also Geld vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen, dort verzinst, und bei Bedarf überweist der Kunde Geld aufs Girokonto zurück. Als Ausgleich für diese eingeschränkte Fungibilität trumpfen gute Tagesgeldkonten mit Zinsen auf, die - wie ein kurzer Tagesgeldkonto-Vergleich zeigt - um einiges über denen der besten Guthabenzinsen von Girokonten liegen. Hier muss sich der Sparer also fragen, was ihm lieber ist. Hat er bereits ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren, empfiehlt sich die Eröffnung eines reinrassigen Tagesgeldkontos.
Zahlt er hingegen noch Kontoführungsgebühren oder liebäugelt sowieso schon mit dem Wechsel seines Girokontos, dann bietet es sich an, diesen Wechsel durchzuführen und sich ein Konto mit hoher Guthabenverzinsung und ohne Grundgebühren zuzulegen. Bei der Sicherheit ist es relativ einfach: ist die kontoführende Bank dem Einlagensicherungsfonds deutscher Banken angeschlossen, ist das Geld der Kunden faktisch unbegrenzt abgesichert (pro Kunde bis zu einer Höhe von 30 Prozent des Eigenkapitals aus dem letzten testierten Jahresabschluss).
Bei Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken sind die Gelder der Kunden über den Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe sogar in unbegrenzter Höhe abgesichert.
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