Jeder, der Kinder hat und arbeiten gehen will, hat das Problem der Flexibilität. Dabei ist oft die Frage: Welche Vorteile hat die staatliche Betreuung gegenüber der privaten Betreuung?

 Durch die Politik massiv gefördert, hat die staatliche Kinderbetreuung enorm aufgeholt: An vielen Schulen ist es üblich, dass die Kinder nach dem Unterricht in einen Hort kommen und so auch nachmittags betreut werden. Auch die vermehrte Zahl von Ganztagsschulen lässt den Eindruck aufkommen, dass rund um die Uhr für die Kinder gesorgt wird.

Doch jeder, der solche Einrichtungen mal in Anspruch genommen hat, weiß, dass die Öffnungszeiten dieser staatlichen Betreuung spätestens um 16 Uhr enden. Wer keine Freunde oder Bekannten hat, ist bei Überstunden im Büro eigentlich aufgeschmissen.

Deshalb ist die Anstellung eines Kindermädchen oder Nanny vorteilhaft. Damit sind nicht nur die Kinder versorgt, sondern auch der Haushalt wird oft von diesem Hauspersonal erledigt. Arbeiten wie Spülmaschine ein- und ausräumen, Saubermachen, Wäsche und Mahlzeiten zubereiten nach den Vorgaben der Eltern werden gleich mit erledigt.

Dazu kommt, dass eine Nanny die Kinder zu den nachmittäglichen Aktivitäten wie Sport, Ballet etc. fahren kann. Und wenn bei den Eltern mal wieder Überstunden anfallen, ist das Kindermädchen zu Hause und sorgt dafür, dass es den Kindern gut geht. Die Betreuung kann dann sogar bis zum Schlafengehen dauern.

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