Weihnachten wird überall anders gefeiert, aber immer ist es ein Fest der inneren Einkehr, der Ruhe und des Friedens. Auch bei den Behörden und Gerichten gibt es den so genannten Weihnachtsfrieden, bei dem vom 20. Dezember bis Neujahr keine Mahnungen und Vollstreckungen durchgeführt werden dürfen.

Weihnachten zählt traditionell als das Fest der Familie und es ist immer wieder erschreckend, zu sehen, wie viele Menschen Weihnachten alleine verbringen müssen. Oftmals sind alte Differenzen in den Familien die Ursache. Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, das aus der Welt zu schaffen. Ganze vier Adventssonntage kann man nutzen, um sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee im Schein der Kerzen hinzusetzen und über alles zu reden.

Leider wird Weihnachten immer mehr kommerzialisiert. Inzwischen liegen schon Ende September die ersten Schokoladenweihnachtsmänner im Regal und die Lebkuchen und Stollen locken zum Zugreifen. Da hat man zum Fest oft schon keinen Appetit mehr drauf. Die Geschenke werden immer größer und wertvoller und der eigentliche Sinn von Weihnachten geht zunehmend unter in dem Bestreben des Handels, immer noch mehr Umsatz zu machen.

Nicht dass man denen den Umsatz nicht gönnen würde, aber Weihnachten ist das Fest der Liebe und es geht darum, seinen Mitmenschen zu zeigen, dass man an sie denkt. Das kann mit einem netten Kartengruß oder einer gebastelten Kleinigkeit sein.

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