Do 16 Aug 2007
Zur Herstellung eines Weinfasses fertigt man zunächst aus Holz die Dauben. Diese werden durch Erhitzen gebogen, dieses sogenannte “Rösten” biegt das Holz in die richtige Form, so dass sich die Dauben zu einem bauchigen Fass zusammenfügen und mit dem Fassboden verbinden lassen. Von Metallringen zusammengehalten kann das Fass schließlich als Lagerbehälter für guten Wein seinen Dienst beginnen. Weinfässer aus Holz nennt man auch Barrique, sie sind traditionell meist aus Eichenholz und geben dem Wein ein holziges Aroma.
Daher werden auch die Barriques noch heute von Hand gefertigt, um neue Weine, insbesondere kräftige Rotweine, aufzunehmen und ihnen ihr Aroma mitzugeben, man nennt dies auch “Ausbau”. Für Weine mit eher lieblicherem Geschmack würde sich ein solcher Ausbau nicht eignen, denn ihre Aromen würden von dem Holzaroma zu sehr überlagert.
Ob Wein vom Weinversand oder als Tafelwein im Restaurant, vom Weinversand München bestellt, oder direkt beim Winzer verkostet, sehr erfahrene Weinkenner können dem Wein dabei stets auch die Art seiner Lagerung anmerken. Meist sind die Unterschiede aber kaum zu schmecken und die Lagerung in Holzfässern ist zunehmend anderen Verfahren wie z.B. der Anreicherung mit Holzchips gewichen, welche kostengünstiger sind und die Weine nicht anders schmecken lassen, als seien sie in Fässern gereift.
Auch wenn man heute diese Verfahren vereinfacht hat, wird die Methode der Lagerung guter Weine im Fass sicher nicht aussterben.
Wer sich für mehr Infos rund um den Wein interessiert, für den wird sogar ein Weinseminar angeboten.
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