Die meisten Netzspieler findet man unter den 15-25- jährigen Spielern, die meist männlich sind. In letzter Zeit ist jedoch auch zu beobachten, dass die Zahl der weiblichen Spieler zunimmt. Bei der Vielzahl der angebotenen Spiele, sei es nun Poker, Schach oder Denk- und Knobelspiele, Sportspiele, Strategiespiele und Bausimulationen, Baller- oder Kriegsspiele, hier kommt jeder auf seine Kosten.

Dabei geht es den Spielern natürlich auch um den Wettkampf, im Vordergrund stehen aber meist die Geselligkeit und das gemeinsame Spiel, bei dem jeder in einem gewissen Maß sein eigenes Spiel auf die Gruppe abstimmen muss, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Dies schult bei jedem Einzelnen die Teamfähigkeit, eine Eigenschaft, die auch im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielt.

Der Boom der Online-Computerspiele begann 1997 mit dem Start des ersten Online-Spiels „Ultima Online“. Bestandteil dieses Spiels war das Land Britannia mit mehreren hundert tausend Einwohnern, unter Anderem gab es dort Schneider, Schmiede, Musiker und Soldaten, die Städte bauen, Geschäfte eröffnen und Kriege führen müssen, aber auch Beziehungen eingehen und heiraten. In dieser mittelalterlichen virtuellen Welt sind die Spieler gleichzeitig gemeinsame Akteure und auch Konkurrenten.

Dieses Spiel hat begeisterte Anhänger auf der ganzen Welt. Seit dem Start des ersten Online-Spiels sind viele neue hinzu gekommen. Immer mehr Spieler nutzen dieses Angebot im Netz, weil sie hier nicht allein spielen müssen, sondern mit anderen Charakteren konfrontiert werden, die von ihren Mit- oder Gegenspielern gesteuert werden. Die soziale Gemeinschaft und der Austausch der Nutzer untereinander machen das Spielen zu einem besonderen Erlebnis.

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