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Portfoliotheorie – dummes Geschwätz?

Im Grunde vertraut man nicht jedem Menschen, wenn es um das liebe Geld geht. Wenn man dann noch von einer sogenannten Portfoliotheorie hört, wonach man kurzum ein hohes Risiko eingehen muss, um das Risiko gering zu halten, dann dürfte man im ersten Moment doch etwas verwirrt sein.

Diese Theorie sagt aus, dass man in sehr viele Dinge investieren soll, sprich das Risiko hoch halten muss, um letztendlich im Einzelfall das Risiko gering zu halten. Folgt man der Portfoliotheorie, dann investiert man also in die verschiedensten Geldanlagen, so dass man bei einem Verlust nicht gleich die gesamte Investition verliert, sondern vielmehr nur einen Teil. Die restlichen Investitionen werfen jedoch noch genügend Renditen ab, um den Verlust auszugleichen.

Ist diese Theorie dummes Geschwätz oder kann man sich auf diese Aussage verlassen?

Nun, Harry M. Markowitz ist im Jahre 1990 sicherlich nicht umsonst mit dem Nobelpreis ausgestattet worden, weil er diese Theorie erarbeitet hat, so dass man sich sicherlich auf dieses „Geschwätz“ verlassen kann. Wenn man diesem noch nicht so viel vertraut, dann kann man sich auch die zahlreichen Informationen zur Theorie sowie dessen Erfinder im Internet anschauen, so dass man vielleicht ein wenig mehr Vertrauen fassen kann. Auch versierte Finanzberater kennen sich hier aus und kennen die Portfoliotheorie.

Online Finanzberater

Das Thema Finanzdienstleistungen ist ja mittlerweile jedem ein Begriff, der sich ein wenig damit beschäftigt, eventuell einmal Kapital anzulegen. Auch werden Personen, die schon Kapital angelegt haben sicherlich etwas über dieses Thema wissen. Der Finanzdienstleister hilft den Anlegern und auch denen, die einmal ihr Kapital anlegen möchten, dies auch möglichst risikofrei zu machen.

Auf der anderen Seite aber optimiert er auch die vorhandenen Investitionen. Wie man also sehen kann, hat der Finanzdienstdienstleister ganz bestimmte Aufgabengebiete, die es einem Kunden ermöglich, sein Kapital sicher anzulegen. Wie aber sieht es eigentlich mit einem Internet Finanzdienstleister aus?

Kann dieser denn auch genauso zufriedenstellend beraten, wie ein persönlicher Berater? Dazu sollte man einfach mal einen Blick auf die Webseite eines solchen Online-Dienstes werfen. Vielleicht wird sich nun so manch einer wundern, dass der Dienstleister sich nicht nur darum kümmert, Geld eines Investors gewinnbringend anzulegen. Hier geht es auch darum, sich in einem vielleicht finanziellen Engpass, oder auch für ein größeres Projekt, Geld zu leihen. In jedem Fall aber ist hier natürlich ein wenig mehr Aufmerksamkeit gefordert, bevor man sein Geld anlegt.

Hier ist es wichtig, immer ganz genau zu lesen, zu welchen Konditionen eine Anlage getätigt werden kann. Wer nun doch noch Zweifel hat, der kann auch eine hier angegebene Telefonnummer anrufen und wird dann mit einem fachkundigen Berater verbunden, der dann auch noch die letzten Fragen beantwortet.

Fondvermittler – was kostet eine Beratung?

Die Preise eines Fondvermittlers kann man im Grunde nie genau festlegen, denn man kann nie genau sagen, welche Provisionen ein Fondvermittler von den jeweiligen Verkäufern der Aktien etc. erhält.

Den sogenannten Ausgabeaufschlag, der im Normalfall durchschnittlich 5% beträgt, muss man nicht bei jedem Fondvermittler begleichen, denn viele dieser Vermittler verzichten auch auf diesen Ausgabeaufschlag. Auf dieses Geld kann der Vermittler jedoch auch gut verzichten, weil dieser Betrag selbstverständlich nur einen Bruchteil ausmacht.

Den Hauptverdient erhält der Vermittler natürlich von den Gesellschaften, welche die entsprechenden Aktien und anderweitigen Wertpapiere verkaufen. Wenn man dennoch einen Ausgabeaufschlag zu begleichen hat, muss man dies auch nicht sofort machen, sprich per Extrazahlung, sondern dieser wird mit den jährlichen Renditen verrechnet, so dass man hier also im Grunde nichts von der Zahlung mitbekommt.

Auf der Suche nach dem richtigen Fondvermittler sollte man also ruhig darauf schauen, welcher dieser Berater bzw. Vermittler auf seinen Ausgabeaufschlag verzichtet, denn schließlich gibt es mehrere Vermittler, die auf den Bezug dieses Geldes verzichten, so dass man getrost davon ausgehen kann, dass man auch nicht auf dieses Geld angewiesen ist. Der Hauptverdienst liegt jedenfalls nicht in diesem Ausgabeaufschlag, so dass man sich auch nicht schlecht fühlen und denken muss, dass der Fondvermittler kostenlos arbeitet.

Sparbuch

Ein Jeder kennt es: Wochen- und monatelang wurde fleißig Geld in ein Sparschwein geworfen, um es dann, wenn es richtig prall gefüllt ist, zu leeren bzw. das Geld auf ein Sparbuch einzuzahlen. Vor vielen Jahren war das Sparbuch noch ein richtiges, sehr kleines Buch, in dem von der Bank die Ein- und Auszahlungen des Kunden mit Datum und Höhe des Betrages festgehalten wurden.

Meistens zum Jahresbeginn wurde damals einmal jährlich die anfallenden Zinsen vom Vorjahr verzeichnet und hatte somit immer einen Ãœberblick, was man auf der hohen Kante hat. Heute gibt es zwar noch das Sparbuch, aber längst nicht mehr in seiner alt bekannten Form. Heute stellt das Sparbuch ein einfaches Sparkonto dar und anstatt in einem kleinen Büchlein, erhält man jetzt den Ãœberblick auf einfachen Kontoauszügen, so wie bei einem normalen Girokonto auch.

Manche Banken bieten das Sparkonto auch als Online-Konto an, so dass dieses gänzlich ohne Belege geführt werden kann.
Im Vergleich zu früher hat sich auch die Verzinsung des Sparkapitals geändert. Vor einigen Jahren konnte man mit einem Sparbuch noch beachtliche Erträge durch die Zinsen erwirtschaften, während dies heute kaum noch machbar ist.
Der maximale Zinssatz der für Guthaben auf Sparbüchern bzw. Sparkonten von den Banken gewährt wird, beträgt heute nur noch 2 %.

Auch wenn dies ein sehr niedriger Zinssatz ist, ist der Vorteil eines Sparkontos, das man täglich über sein Geld verfügen kann. So hat man die Möglichkeit, im Falle von unvorhergesehenen Ausgaben oder finanziellen Engpässen, jederzeit auf sein Geld zugreifen zu können.

Um das kontinuierliche Wachsen seines Kapitals zu gewährleisten, ist es ratsam, jeden Monat eine bestimmte Summe auf das Sparkonto einzuzahlen. Da sich das Sparkonto jedoch nicht als langfristige Anlagemöglichkeit eignet, ist es dafür ratsamer, sich eine andere Variante hierfür auszusuchen.

In der Regel sollte die gesparte Summe auf dem Sparbuch nicht mehr als das zwei – bis dreifache monatliche Nettogehalt betragen.

Studentenkredit

In der Regel ist es so, dass Studenten entweder über gar kein Einkommen verfügen oder aber über ein nur sehr geringes, welches meist durch Nebenjobs verdient wird. In der heutigen Zeit ist es Eltern kaum machbar, das Studium ihrer Kinder komplett zu finanzieren, bestenfalls können sie den Studierenden unter die Arme greifen.

Die Unterstützung auf finanzieller Seite durch den Staat mit Hilfe des BaföGs reicht ebenfalls oft nicht aus, um die Lebenshaltung zu sichern. Dementsprechend müssen viele Studenten ihren von zu Hause gewohnten Standard mit Beginn des Studiums drastisch reduzieren.

Damit aber dem Student der finanzielle Druck genommen werden kann und die Zahlung der Miete und die Kosten für Lehrmittel usw. gewährleistet sind, bieten mittlerweile viele Banken und Kreditinstitute ihren Kunden den so genannten Kredit für Studenten an. Diese Kreditform zeichnet sich durch äußerst kundenfreundliche Konditionen aus, da dieser Kredit sehr niedrige Zinssätze anbietet und die Laufzeit individuell gestaltet werden kann. Viele Banken bieten Kreditlaufzeiten von bis zu 12 Jahren und stellen sicher, dass der Zinssatz in dieser Zeit unverändert bleibt.
Der Student bzw. der Kreditnehmer hat dann die Wahl zwischen einer einmaligen Auszahlung der Kreditsumme und der Zahlung von monatlichen Teilbeträgen, welche maximal bis zu 60 Monaten ausgezahlt werden können.

Auch im Bezug auf die Rückzahlung gewähren die Banken den Studenten individuelle Vereinbarungen. Oft erfolgt die Tilgung ab dem Zeitpunkt, zu dem das Studium abgeschlossen wird oder wenn der Kreditnehmern durch Gehaltszahlungen durch eine feste Anstellung erhält. Die Rückzahlung an sich erfolgt dann in monatlichen Tilgungsraten an die Bank.

Zur Kreditvergabe an Studenten bzw. zur Gewährung dieser ist es erforderlich, dass ein zusätzlicher Kreditnehmer bzw. ein Bürge mit in den Vertrag aufgenommen wird, da der eigentliche Kunde meist nicht über ein festes Einkommen verfügt, welches aber eine Voraussetzung zur Kreditvergabe ist.

Ein Studentenkredit ist eine gute Lösung, um sich ausschließlich auf das Lernen und Studieren konzentrieren zu können und finanzielle Notlagen auszuschließen.