Archiv der Kategorie: Familie

Als Au-pair ins Ausland

Die Institution des Au-pairs gibt es schon seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie ermöglicht jungen Menschen eine längere Zeit im Ausland zu verbringen, und zwar auf kostengünstige Art und Weise.

Als Au-pair lebt man bei einer ausländischen Gastfamilie und kümmert sich in erster Linie um die Kinder der Familie. Als Gegenleistung erhält man freie Kost und Unterkunft sowie ein Taschengeld. Doch Intention eines Au-pair-Aufenthalts im Ausland ist nicht ein Entgelt für geleistete Arbeit. Die Verbesserung oder das Erlernen der Sprache des Gastlandes, die Erweiterung des eigenen Horizonts und das Kennenlernen einer fremden Kultur steht im Vordergrund eines Auslandsjahres. Man muss mindestens 18 Jahre alt sein, um eine Au-pair Stelle antreten zu können, sollte Erfahrung im Umgang mit Kindern haben und darf nicht verheiratet sein.

Erfüllt man diese Voraussetzungen, so wendet man sich am besten an eine Au-pair Vermittlungsorganisation. Man kann sich seine Gastfamilie zwar auch selbst suchen, doch bietet die Vermittlungsagentur eine erhöhte Sicherheit. Die Gebühren, die man an den Vermittler zu entrichten hat, sind gering. Die einzigen Kosten, die auf ein Au-pair zukommen, sind die Reisekosten. Doch durch das gezahlte Taschengeld hat man diese bald wieder heraus.

Beliebte Au-pair Länder sind in erster Linie die englischsprachigen Länder, ganz vorn die USA und Großbritannien. Aber auch Frankreich, das klassische Au-pair Land ist nach wie vor sehr gefragt. Immer beliebter werden auch spanisch sprechende Länder Südamerikas, etwa Argentinien oder Chile und auch das Mutterland Spanien.

Noch kurz zum Begriff Au-pair: er stammt aus Frankreich und bedeutet so viel wie „auf Gegenseitigkeit“.

Alexandra Maier

alexandramaier1[at]gmx.net

Erziehungsaufgaben einer Nanny

Ein Kindermädchen oder Nanny sollte Organisationstalent, gute Nerven, ein geschicktes Händchen für den Haushalt mitbringen und ein pädagogisches Gespür. Gerade heut zu tage werden die Kinder immer individueller und haben durch den Medienkonsum andere Gewohnheiten als früher.

Gerade Kindermädchen können ähnlich wie Lehrer von den veränderten Lern- und Umgangsmethoden der Kinder berichten. Ist doch eine Nanny eingesetzt, um bei berufstätigen Eltern den Kindern eine Erziehung angedeihen zu lassen, zu der auch das Erlernen der normalen Umgangsformen gehört. Dazu kommt der Einsatz von neuen Medien auch im Tagesablauf bei der Hausaufgaben Betreuung und Hilfe zum Tragen.
Kindermädchen sollten trotz Internet und I-Pod fähig sein, den Kindern das dringend benötigte Lesen und die Freude am Buch zu vermitteln, da Nanny oft in Haushalten angestellt sind, in denen die bessergestellten Eltern gerade diese Fähigkeiten hoch schätzen.
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Doch neben diesen pädagogischen Aufgaben kommt auf Kindermädchen auch noch die Organisation des Tagesablauf mit einer möglichst dosierten und kontrollierten Zeit zum Konsum von Medien dazu. Natürlich ist es bequemer, wenn die Kinder vor dem PC oder dem Fernseher hocken, wenn das Kindermädchen Haushaltsarbeiten machen muss.
Von einer guten Nanny oder Kindermädchen wird aber erwartet, dass solche Fälle nur die Ausnahme sind und sie eher bemüht sind, den Kindern Freude am Lesen, Schreiben und Bewegen mitgeben und diese am Nachmittag dazu anleiten.
Diese hohen Ansprüche an Nanny oder Kindermädchen sollten sich Bewerber bewusst sein.

Kinder tragen – unkompliziert und einfach

Sind die oft anstrengende 40 Wochen der Schwangerschaft und die Geburt überwunden, vergisst man diese Mühen sehr schnell, wenn man sein eigenes Kind in den Händen hält. Dieser Moment wenn die Hebamme oder der Arzt das Neugeborene der Mutter in den Arm legt ist unbeschreiblich und einfach nur schön. Man möchte den oft knautschigen, kleinen Menschen gar nicht mehr aus den Armen geben.

Die vertraute und körperliche Nähe zu Muter und Vater sind für Kinder und deren Entwicklung von großer Bedeutung. Gerade Babys brauchen diese Vertraute Umgebung um sich besser in der neuen Welt zu Recht zu finden.

Viele Eltern möchten daher Ihre Kinder bzw. Babys auch im Alttag nah bei sich haben, beim spazieren gehen, beim Einkaufen oder sogar bei den Haushaltsarbeiten. Zur Wahl stehen Tragetücher und Babytragen.

Bis man mit einem Tragetuch umgehen kann, muss man viel üben. Die Hebamme oder die geschulte Tragetuchberaterin helfen da gerne wenn es um das richtige anlegen geht. Wenn man es einmal richtig kann, ist ein Tragetuch sehr flexibel und lässt sich bis ins kleinste Detail optimal auf Ihre und die Größe des Kindes einstellen.

Eine Babytrage hingegen hat auch Ihre Vorzüge. Gerade Männer tun sich mit dem langen Tuch oftmals schwer. Eine gute Babytrage lässt sich ebenfalls sehr schnell anlegen und bietet Tragekomfort für alle Beteiligten.

Geht der Sinn von Weihnachten verloren?

Weihnachten wird überall anders gefeiert, aber immer ist es ein Fest der inneren Einkehr, der Ruhe und des Friedens. Auch bei den Behörden und Gerichten gibt es den so genannten Weihnachtsfrieden, bei dem vom 20. Dezember bis Neujahr keine Mahnungen und Vollstreckungen durchgeführt werden dürfen.

Weihnachten zählt traditionell als das Fest der Familie und es ist immer wieder erschreckend, zu sehen, wie viele Menschen Weihnachten alleine verbringen müssen. Oftmals sind alte Differenzen in den Familien die Ursache. Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, das aus der Welt zu schaffen. Ganze vier Adventssonntage kann man nutzen, um sich gemütlich bei einer Tasse Kaffee im Schein der Kerzen hinzusetzen und über alles zu reden.

Leider wird Weihnachten immer mehr kommerzialisiert. Inzwischen liegen schon Ende September die ersten Schokoladenweihnachtsmänner im Regal und die Lebkuchen und Stollen locken zum Zugreifen. Da hat man zum Fest oft schon keinen Appetit mehr drauf. Die Geschenke werden immer größer und wertvoller und der eigentliche Sinn von Weihnachten geht zunehmend unter in dem Bestreben des Handels, immer noch mehr Umsatz zu machen.

Nicht dass man denen den Umsatz nicht gönnen würde, aber Weihnachten ist das Fest der Liebe und es geht darum, seinen Mitmenschen zu zeigen, dass man an sie denkt. Das kann mit einem netten Kartengruß oder einer gebastelten Kleinigkeit sein.

Kinder in der Trotzphase

Die Trotzphase bei den Kindern ist die Zeit, in der sie ihren Eltern keinen Respekt zollen. – In diese Phase gerät jedes Kind früher, oder später. Die Erziehung Trotzphase spielt eine große Rolle – und zwar schon von klein auf, denn ein Trotzverhalten wird bei Kindern schon mit ca. 1 ½ Jahren beobachtet.

Die Trotzphase kann dann lange anhalten – etwa bis ins 3. Lebensjahr. Ursachen der Trotzphasen sind in der psychologischen Entwicklung von einem Kind zu suchen. Die Trotzphase fällt dabei in die wichtige Zeit, in der die Eltern darauf bedacht sein müssen ihr Kind für seine spätere Entwicklung hin zu erziehen.

Die Trotzphase ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass ein Kind immer stärker nach Selbstständigkeit strebt. In dieser Zeit wird dem Kind nämlich bewusst, dass es auch eine eigene Persönlichkeit hat. Kinder in der Trotzphase versuchen sich dabei nicht mehr so stark an den Eltern zu orientieren, sondern „ihren eigenen Weg zu gehen“.

Gerade das macht die Erziehung in dieser Zeit aber so schwierig, denn die Eltern müssen versuchen in dieser Phase den Kindern Grenzen zu setzen. Sie müssen ihnen beibringen, dass ihr „Nein“ auch wirklich „Nein“ heißt und nicht als „Ja“ von den Kindern ausgelegt werden darf, ohne dass irgendeine Bestrafung droht.