Fr 24 Aug 2007
Der EU Import von Fahrzeugen wurde im 19. Jahrhundert immer häufiger angewandt, um die Automobile vom Erzeugerland in die anderen europäischen Länder zum Verkauf zu importieren, was allerdings viel Zeit in Anspruch nahm und kostenintensiv war und somit wurden meist nur Fahrzeuge für gehobenere Ansprüche für den EU Import benutzt. Wenigere luxuriöse Autos wurden von daher meist in den Gebieten genutzt, wo sie auch produziert wurden. Die Automobilindustrie nahm die wirtschaftliche Bedeutung für den EU Import rechtzeitig wahr und begann somit eine Anpassung der Produktionspreise an das Niveau des Einkommens in den jeweiligen Importländern anzupassen. Folglich sind die meisten Fahrzeuge in Großbritannien am teuersten, wohingegen sie in Süd-Europa im Vergleich dazu sehr günstig angeboten werden.
Um jedoch die hohen Zölle und Kosten für den Transport umgehen zu können, wurden an vielen Standorten Autofabriken errichtet, die für den heimischen Automarkt produzieren sollten. Durch das eindeutige Preisgefälle erkannten die findigen Autohändler schnell, dass sich der Reimport von exportierten Fahrzeugen finanziell sehr lohnt. Somit entstand ein sehr reger Handel, sehr zum Nachteil der Automobilkonzerne, welche darauf hin diese Praktiken verhindern wollten. Die EU gab folglich dann auch ein verbot dieser Praktiken raus, woraufhin viele Hersteller eine Zahlung erheblicher Bußgelder entrichten mussten, weil der freie Markt behindert wurde.
Alternativ zu einem EU Import wäre eine gute Kfz Finanzierung möglich.
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