Wer dem Reiz eines Seitensprungs nicht widerstehen kann und sich dazu verführen lässt, der sollte sich jedoch mit einer gründliche Vor- und Nachbereitung beschäftigen. Denn ist erst einmal die Saat des Zweifels vom Partner gesät, ist guter Rat teuer.

Natürlich ist ein Seitensprung nicht immer einplanbar. Im Gegenteil, oft ergibt sich die Gelegenheit aus einer völlig unerwarteten Situation heraus. Sollte es dann tatsächlich zum Seitensprung kommen, braucht man nicht nur ein gutes Alibi, ebenso muss man dem Seitensprung-Partner verständlich machen, dass „mehr“ nicht drin ist, nicht dass er oder sie weiterhin den Kontakt sucht und somit den Fremdgeher in gefährliche Situationen mit dessen eigentlichem Partner bringt.

Kardinalfehler wie Lippenstift am Hemdkragen, oder fremdes Parfum an getragener Kleidung sollten natürlich grundsätzlich ausgeschlossen werden. Erfahrene Fremdgeher legen sich lieber eine 2. Garderobe an, oder lassen die Kleidung vorher reinigen, ehe sie ihrem Lebenspartner gegenübertreten. Auch sollte man neben einem guten Alibi stets gute und plausible Antworten auf die Frage des Partners nach dem Verbleib parat haben. Dazu gehört im besten Falle eine gut durchdachte Gesamtgeschichte, die lückenlos erzählbar ist. Sonst bleibt das fremde Flirten, Küssen oder auch der Beischlaf nicht lange geheim.

Aber vor allem eines gehört zum Fremdgehen dazu: Risikobereitschaft. Denn ein solches Abenteuer kann auch sehr gefährlich werden. Die Gefahr erwischt zu werden ist nicht unerheblich –auch mit bester Vorbereitung. Und auch das eigene Gewissen kann irgendwann zur Plage werden. Man könnte also behaupten, dass auch eine gewisse Skrupellosigkeit erforderlich ist. Wer seinen Partner über einen längeren Zeitraum betrügt, härtet demnach irgendwann einfach ab, oder wird von der Reue auf den „rechten“ Pfad zurückgebracht.

<



Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein: