Viele Menschen kennen das Problem, dass sie sich im Urlaub gerne mit den Bewohnern des jeweiligen Landes verständigen möchten. Jedoch ist dies nicht möglich, da es an den sprachlichen Kenntnissen mangelt und auch Sprachen, die man eigentlich in der Schule hätte lernen sollen, wie zum Beispiel Englisch oder auch Französisch ein unüberwindbares Problem darstellen, sobald es darum geht, mit seinen Mitmenschen sinnvoll zu kommunizieren. Viele Menschen haben aber den Willen Englisch zu lernen schon sehr früh begraben, weil sie von vielen Seiten darin bestärkt wurden, kein Talent zum Englisch lernen  zu haben.

Auch Lerntrainer Ing. Paul Kutilin hatte ähnliche Probleme und kam zu dem Ergebnis, dass Englisch nicht durch sture Vokabel- bzw. Grammatikpaukerei erlernt werden kann, wie es in der Schule oder in Volkshochschulkursen häufig noch praktiziert wird. Er empfiehlt stattdessen, Englisch „nebenbei“ zu lernen, also neben der täglichen Arbeit, so dass man die Sprache unbewusst in sich aufnimmt, wie es zum Beispiel auch bei Kleinkindern der Fall ist, die ja ihre Muttersprache auch nicht durch Vokabel- und Grammatikpaukerei erlernen. Kinder erlernen ihre Muttersprache sogar gänzlich ohne Bewusstsein. Denn der Spracherwerb von Kindern, so hat die Forschung erkannt, beginnt bereits im Mutterleib ab etwa der 7. Woche. Ein Alter also, in dem das Bewusstsein noch nicht entwickelt ist. Aber auch später sind wir noch in der Lage, die Mechanismen für den Spracherwerb aus frühester Kindheit anzuwenden.

Dadurch, dass jeder in der Lage ist seine Muttersprache zu erlernen, wird gezeigt, dass niemand zu untalentiert zum Englisch lernen oder zum Lernen einer anderen Fremdsprache ist, was fehlt ist häufig nur der richtige Weg um zum Ziel zu kommen.

Anika Abel (www.abel-translations.de)

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